Im Sommer 1998 hat das Kinderzentrum der Katholischen Jugendfürsorge in der Zusammenarbeit mir der Kapellenschule in Augsburg-Oberhausen, die mit 700 Schülern Schwabens größte Hauptschule ist, mit einem neuen Angebot begonnen: Diplom-Sozialpädagogin Wanda Bielawski macht Schulsozialarbeit. Die Schulsozialarbeit wird von den Fachleuten als Vorsorge gesehen, damit es nicht zu größeren Problemen kommt. Auch die Stadt Augsburg sieht das so und hat einen Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialdienstes für die Schulsozialarbeit an die Kapellenschule geschickt. Diese Stelle wird vom Arbeitsamt finanziert, die Katholische Jugendfürsorge bezahlt ihre Mitarbeiterin derzeit aus eigenen Mitteln. Bielawski, die als Schulsozialarbeiterin natürlich keine Lehrerin ist, hat inzwischen gute Kontakte zu den Schülern aufgebaut. Als Ansprechpartnerin steht sie zur Verfügung, und die Kinder und Jugendlichen kennen sie inzwischen, müssen bei Problemen also nicht erst zu einer Beratungsstelle oder anderen Hilfsdiensten gehen.
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