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Ein AG-Angebot (auch) zur Beziehungsgestaltung für die Jahrgangsstufen 1 und 2 (klassenübergreifend) Ziel und Wesen: Rhythmik ist Bewegungserziehung. Das Kennzeichen des Rhythmischen ist das Fließende. Rede und Gestik, Gesang und Bewegung fließen ineinander. Rhythmik erfasst den ganzen Menschen und will all seine Kräfte zur harmonischen Entfaltung bringen. Somit ist rhythmische Erziehung ein wesentlicher Beitrag zu Persönlichkeitsentfaltung. Unterstützt von der Musik, soll den Kindern geholfen werden Selbständigkeit, Initiative und Verantwortungsbewusstsein sich selbst und andern gegenüber zu erwerben. Rhythmus ist eine geordnete Folge von Bewegung und Ruhe, von Spannung und Entspannung. Die Rolle der Musik liegt darin, dass sie die Bewegungen führt und ordnet ohne dass so gewohnte, ständige Aufforderungen von Erwachsenen nötig sind. Elemente der Rhythmischen Erziehung: Weil Rhythmik sich am Leben orientiert, gelten für sie auch die Elemente, die das menschliche Leben bestimmen und in Musik und Bewegung ebenso enthalten sind: Zeit - Raum - Kraft und Form. Zur Auseinandersetzung mit den 4 Elementen bedarf es bestimmter Übungen. Diese sind in 5 Hauptgruppen eingeteilt: Ordnungsübungen, Soziale Übungen, Phantasiebildende Übungen, Konzentrationsübungen und Begriffsbildungsübungen. Der Musik kommt in der Rhythmik die größte Bedeutung zu, sie hat bewegungsunterstützende Funktion, durch sie wird das Erlebnis gesteigert, sie hat führenden und ordnenden, treibenden und lösenden Einfluss auf den Menschen. Dabei sollte man sich immer bewusst sein, dass gerade der tonale Bereich den Menschen in seiner Emotionalität am stärksten anspricht. Dies ist auch der Grund, dass Musik Freude macht. C. Petrich (HpFLin)
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