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Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat sich mit dem Projekt Schulverweigerung – Die zweite Chance das Ziel gesetzt, schulverweigernde Kinder und Jugendliche in die Regelschule zu reintegrieren und so ihre Chancen auf einen erfolgreichen Schulabschluss und den späteren Berufseinstieg zu erhöhen. Schüler/innen, deren Sprengelschule im Stadtgebiet Augsburg liegt, werden durch unsere Mitarbeiter/innen betreut. Die Zielgruppe: - Schüler/innen ab 12 Jahren und bis maximal zum Beginn der letzten Klassenstufe
- Schüler/innen, die eine Hauptschule, eine Förderschule oder eine andere Schulform besuchen, auf der der Erwerb eines Hauptschulabschlusses möglich ist
- Schüler/innen, die ihren Schulabschluss belegbar durch aktive oder passive Schulverweigerung gefährden
- Schüler/innen und Eltern, die Unterstützung bei der Problembewältigung suchen und bereit sind, aktiv dabei mitzuwirken
Die Arbeitsprinzipien: - Bearbeiten der Verweigerung zugrunde liegenden Ursachen, ggf. Vermittlung an Fachdienste
- Begleitung der Schüler/innen in Krisensituationen (Mobbing in der Schule; Erkrankung eines Elternteiles; …)
- Unterstützung beim Nacharbeiten von verpasstem Schulstoff, ggf. Nachhilfe um neue Lücken zu verhindern
- Stundenweise Entlastung bei Schüler/innen und Schule herbeiführen
- Perspektiven aufbauen als Motivation für den regelmäßigen Schulbesuch
- Erlebnis-, Freizeit- und kunstpädagogische Einheiten zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen
- Schnelle, unbürokratische Hilfe für Schüler/innen und Eltern (Vermittlung zwischen Schülern und Eltern; Familie und Schule)
- Bei der Entwicklung eines individuellen Förderplans für den Jugendlichen werden Schüler/innen, Eltern, Lehrer und ggf. noch andere Partner beteiligt.
Wissenswertes zum Thema Schulverweigerung: Je länger ein Schüler nicht am Unterricht teilnimmt, umso schwieriger ist der Wiedereinstieg! - Er/Sie blamiert sich vor den Klassenkameraden, weil Wissenslücken entstanden sind.
- Er/Sie fühlt sich als Außenseiter, gehört nicht mehr richtig zur Klasse und kann nicht mehr mitreden.
- Er/Sie traut sich nicht mehr in die Schule, weil er die Folgen seines Fehlens befürchtet.
Das Angebot ist für Schüler/innen und Eltern kostenlos. Die Schüler/innen - bzw. bei jungen Menschen, die jünger als 14 Jahre alt sind, deren Eltern - müssen der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch die Koordinierungsstelle und ggf. beteiligter Dritter durch eine entsprechende Einwilligungserklärung zustimmen. Ansprechpartner: Franz Pfenning Diplom-Heilpädagoge (FH) Telefon: (0821) 450 – 83 66
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