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Die therapeutische Wirkung vom Schwimmen mit Delphinen und auch vom Reiten auf Pferden ist bereits relativ bekannt, seit einiger Zeit wird nun auch von guten Erfolgen der hundegestützten Pädagogik berichtet. Lehrer, die von Hunden im Unterricht begleitet wurden, konnten eine Abnahme von Gewalt und Ärger in ihren Klassen, Zunahme von Selbstdisziplin und Verantwortung bei den Schülern sowie höhere Motivation und Abbau von Ängsten beobachten. Vorbereitung Als erfahrene Hundebesitzerin wollte ich diese positiven Effekte auch in meiner Klasse nutzen und so beschloss ich nach Absprache mit der Schulleitung und der Zustimmung der Eltern, meinen Hovawart-Welpen Kianga mit in den Unterricht zu bringen. Zuvor erfolgte eine ausführliche Unterrichtssequenz zum Thema „Hund“, in der die Schüler durch Themen wie „Rudelverhalten“, „Körpersprache des Hundes“, „Pflege“ usw. auf den richtigen Umgang vorbereitet wurden. Natürlich wurden auch die für die Schüler etwas unangenehmeren Themen bearbeitet, z.B., dass der Welpe noch nicht ganz stubenrein sein wird und bestimmt ein paar „Unfälle“ geschehen werden, oder dass er anfangs noch sehr viel schlafen wird und man noch nicht viel spielen kann. Doch das verminderte die Vorfreude der Kinder nicht. Positive Auswirkungen - Die Schüler verhalten sich sowohl im Unterricht als auch in freien Situationen deutlich ruhiger.
- Schüler, die sehr zurückgezogen waren, knüpften schnell Kontakte zu den Mitschülern, so dass in der Klasse nun ein sehr gutes Klima herrscht.
- Bei allen Schülern konnte eine Stärkung des Selbstbewusstseins beobachtet werden.
Ausblick Kianga wird bereits zum Rettungshund ausgebildet. Sobald sie ausgewachsen ist, soll eine Ausbildung als Therapiehund folgen. Dann möchte ich sie noch gezielter im Unterricht miteinbeziehen. A. Frankl, SoLin
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