VOILA_REP_ID=C12571F1:002E7867
KinderZentrum Augsubrg

Schulverweigerung - Die 2. Chance

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat sich mit dem Projekt Schulverweigerung – Die zweite Chance das Ziel gesetzt, schulverweigernde Kinder und Jugendliche in die Regelschule zu reintegrieren und so ihre Chancen auf einen erfolgreichen Schulabschluss und den späteren Berufseinstieg zu erhöhen.
Schüler/innen, deren Sprengelschule im Stadtgebiet Augsburg liegt, werden durch unsere Mitarbeiter/innen betreut.

Die Zielgruppe:

  • Schüler/innen ab 12 Jahren und bis maximal zum Beginn der letzten Klassenstufe
  • Schüler/innen, die eine Hauptschule, eine Förderschule oder eine andere Schulform besuchen, auf der der Erwerb eines Hauptschulabschlusses möglich ist
  • Schüler/innen, die ihren Schulabschluss belegbar durch aktive oder passive Schulverweigerung gefährden
  • Schüler/innen und Eltern, die Unterstützung bei der Problembewältigung suchen und bereit sind, aktiv dabei mitzuwirken
Die Arbeitsprinzipien:
  • Bearbeiten der Verweigerung zugrunde liegenden Ursachen, ggf. Vermittlung an Fachdienste
  • Begleitung der Schüler/innen in Krisensituationen (Mobbing in der Schule; Erkrankung eines Elternteiles; …)
  • Unterstützung beim Nacharbeiten von verpasstem Schulstoff, ggf. Nachhilfe um neue Lücken zu verhindern
  • Stundenweise Entlastung bei Schüler/innen und Schule herbeiführen
  • Perspektiven aufbauen als Motivation für den regelmäßigen Schulbesuch
  • Erlebnis-, Freizeit- und kunstpädagogische Einheiten zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen
  • Schnelle, unbürokratische Hilfe für Schüler/innen und Eltern (Vermittlung zwischen Schülern und Eltern; Familie und Schule)
  • Bei der Entwicklung eines individuellen Förderplans für den Jugendlichen werden Schüler/innen, Eltern, Lehrer und ggf. noch andere Partner beteiligt.
Wissenswertes zum Thema Schulverweigerung: 
Je länger ein Schüler nicht am Unterricht teilnimmt, umso schwieriger ist der Wiedereinstieg!
  • Er/Sie blamiert sich vor den Klassenkameraden, weil Wissenslücken entstanden sind.
  • Er/Sie fühlt sich als Außenseiter, gehört nicht mehr richtig zur Klasse und kann nicht mehr mitreden.
  • Er/Sie traut sich nicht mehr in die Schule, weil er die Folgen seines Fehlens befürchtet.
Das Angebot ist für Schüler/innen und Eltern kostenlos. Die Schüler/innen - bzw. bei jungen Menschen, die jünger als 14 Jahre alt sind, deren Eltern - müssen der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch die Koordinierungsstelle und ggf. beteiligter Dritter durch eine entsprechende Einwilligungserklärung zustimmen. 
 
Ansprechpartnerin:
 
Elke Modersitzki
Diplom-Pädagogin (Univ.)
Telefon: (0821) 450 97 – 15
Telefax: (0821) 450 97 – 12
info@kinderzentrum-augsburg.de

 


Das Programm wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Der Europäische Sozialfonds ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit und der Investitionen in die Humanressourcen.